© by Tom Fuchs
Winterwanderung V12.0
… im Frühling, vom 08.05. - 12.05.2025
Freitag 08.05.2026: Prolog
Wegen der Arbeitszeit von Lothar - späte
Anreise – entschlossen wir uns gamzs spontan
den Prolog bei bestem Wetter im Biergarten
unseres Basislagers Hotel Steuer
durchzuführen. ;)
Samstag 09.05.2026 Allenbach – Erbeskopf (15km)
Ein uns bekannter Weg, den 2019 Stefan zusammen baute. Drei Schwierigkeiten standen uns an diesem
Morgen bevor.
Die erste Schwierigkeit war ein Teilstück des Weges über einen sumpfigen, ja fast moorartigen Pfad und um
dabei die richtige Position für den Tritt zu finden. Etwas daneben und der Schuh versank im Sumpf. Aber dies
klappte ohne Probleme .
Wir passierten Hüttgerswasen und dann begann die zweite Schwierigkeit. Eine mentale Herausforderung. Die
Wanderung über einen breiten schlotterigen Forstwirtschaftsweg, kerzengerade und fast 5km lang. Da wird
der Wanderer irre und irgendwann sind auch die Gespräche alle. Gefühlt hörte dieser Weg einfach nicht auf.
Ja fast Anstrengender als den Berg hoch zu wandern. Aber auch dieses Teilstück ging zu Ende.
Die dritte, etwas kleinere Schwierigkeit war dann der leichte aber auch lange Anstieg zum Erbeskopf, meist -
durch Klimawandel und Borkenkäfer - toten Wald. Wir waren entsetzt. Aber auch diesen Weg bewältigten wir
und die Etappe war am Hunsrückhaus beendet. Mit dem Bus fuhren wir wieder zurück zum Hotel.
Sonntag 09.05.2026 Hermeskeil – Muhl (18km)
Da wir wussten das in Muhl Kirmes ist brachte uns der Fahrdienst Hotel Steuer nach Hermeskeil und wir
wanderten von dort über den Saar-Hunsrück-Steig nach Muhl.
Zuerst ging es entspannt über 6km absteigend zum Nonnweiler Stausee und dann auch gleich hoch zur
Staumauer. Da kamen die Beinmuskeln schon mal auf Betriebstemperatur. Die brauchten wir auch, da es nun
vorbei am Kloppbrucher-Weiher und dem Keltenpark hoch zum Keltenwall ging. Festes Schuhwerk und gute
Kondition ist nötig um den steinigen, felsigen und teilweise rutschigen Weg zu bewältigen.
Und wieder ging es eine gefühlte Ewigkeit über 5km auf kerzengeradem Weg durch teilweise toten Wald
(siehe oben) bis zum Tiroler Stein, ein Gedenkstein an einen von einem unbekannten Täter erschlagenen
Händler. Nun ging es entspannt absteigend in Richtung Muhl. Unterwegs trafen wir noch auf eine Gruppe gut
gelaunter Mütter – es war ja Muttertag – die uns die letzten 1000m bis zum Kirmesplatz in Muhl begleiteten.
Ende Geländer und Prost mit einem leckeren Kirmesbier.
Montag 10.05.2026 Traumschleife „Köhlerpfad am Steinbach“ und zurück nach Allenbach (17km)
Der Fahrservice des Hotel Steuer fuhr uns nach Langweiler zum Klosterhotel von wo wir unsere Wanderung
begangen, bei miserablen Wanderwetter. Viel Wasser war in der Luft. Andererseits roch der Wald auf Grund
des Regens sehr würzig.
Zunächst ging es runter über weiche Waldwege in das Tal des Steinbaches. Natürlich wieder etwas den Berg
hoch und dann über gut zu gehende Wald - und Wiesenwege stetig mehr oder weniger den Berg runter bis zum
Wasserwerk unterhalb der Staumauer der Steinbachtalsperre.
Nach einem kleinen Stück vorbei am Steinbach bis kurz vor Kempfeld-Katzenloch ging es natürlich wieder
mehr oder weniger den Berg hoch. Zunächst über Waldweg und anschließend in offener Landschaft über
Wiesenwege vorbei an Sensweiler und wieder nach
Langweiler zum Klosterhotel. Vor Langweiler
entschlossen wir uns jedoch zuerst zur Brotzeit
und da wir sehr gut in der Zeit waren weiter zu
Wandern bis nach Allenbach zum Hotel Steuer.
Die Winterwanderung 12.0 im Frühjahr war somit beendet.